Robert Borgmann © Rolf Arnold
© Rolf Arnold
Archiv | Gesprächsabende

Der Regisseur Robert Borgmann

 

VATERMORD war im April 2011 zum Münchner Theaterfestival RADIKAL JUNG eingeladen. Dr. Doris Freeß resümiert den spannenden Gesprächsabend 2 des Freundeskreises:

Der provozierende Anstoß mit der Formulierung einer persönlich empfundenen und gedeuteten Problemlage sowie die daraus geschlussfolgerte Botschaft des Stückes ließ uns schnell mit dem Regisseur Robert Borgmann ins Gespräch kommen.

Die zusammenfassende Symbolik des Stückes beruht auf einer riesigen Möbelskulptur, in und auf der sich der Gang des Stückes fortbewegt, die gleichermaßen Enge und Engstirnigkeit zum Ausdruck bringt. Dazu machte Robert Borgmann deutlich, dass dieser außergewöhnliche Regieeinfall seiner Biografie – Ausgangsstudium Bildende Kunst – und seiner künstlerischen Vorliebe für die Plastik geschuldet ist. Sein Nachdenken über eine Inszenierung beginnt immer mit dem Nachdenken über den Raum, in dem „etwas“ stattfinden soll. Und diesen Raum formt er als Erstes selbst als plastisches Modell und versenkt sich erst dann, wenn dieser Raum „real“ vorhanden ist, in seine symbolhaltige Bespielbarkeit.

Für die erste Inszenierung in der neuen Spielzeit hat Robert Borgmann das Raummodell bereits gebaut. Wir dürfen wieder gespannt sein! Wir freuen uns sehr, Robert Borgmann künftig als Hausregisseur an unserem Theater zu wissen.

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